ChatGPT, Claude oder Perplexity – wann nehme ich was?
Drei Tools, drei Stärken – und alle drei kostenlos nutzbar. Du brauchst nicht alle drei gleichzeitig. Aber wenn du weißt wann du welches öffnest, sparst du Zeit und bekommst bessere Ergebnisse. Hier ist die ehrliche Übersicht – ohne Werbung, ohne Fachjargon.
PHASE 1 · Verstehen
Warum drei Tools und nicht nur eines?
Die häufigste Frage die wir hören: “Reicht nicht einfach ChatGPT?” Oft ja. Aber manchmal bekommst du mit dem richtigen Tool in der Hälfte der Zeit ein doppelt so gutes Ergebnis.
Stell dir vor du brauchst einen Hammer, eine Säge und einen Schraubenzieher. Technisch kannst du alles mit dem Hammer erledigen – aber es macht keinen Spaß und das Ergebnis ist schlechter. Genauso ist es mit KI-Tools.
Merksatz: ChatGPT wenn du etwas erstellen willst. Claude wenn du etwas durchdenken willst. Perplexity wenn du etwas wissen willst.
PHASE 2 · Anwenden
Die drei Tools – ehrlich erklärt
ChatGPT
Der Allrounder – gut für fast alles
ChatGPT von OpenAI ist der bekannteste KI-Assistent – und das aus gutem Grund. Er ist vielseitig, schnell und versteht auch unklare Anfragen gut. Wenn du nicht weißt welches Tool du nehmen sollst – nimm ChatGPT.
Besonders stark ist ChatGPT beim kreativen Schreiben, beim Brainstorming und bei alltäglichen Aufgaben wie E-Mails, Zusammenfassungen oder Ideensuche.
Am besten für:
Claude
Der Nachdenkliche – für komplexe Aufgaben
Claude von Anthropic ist das Tool, das wir bei dotry.ai selbst am meisten nutzen. Claude denkt länger nach bevor er antwortet – und das merkt man.
Besonders stark ist Claude bei langen Texten, komplexen Fragen und wenn du ein Dokument oder eine E-Mail wirklich gut formuliert haben willst.
Am besten für:
Perplexity
Der Rechercheur – für aktuelle Infos
Perplexity ist eine KI-Suchmaschine – und damit grundlegend anders als die anderen zwei. Perplexity sucht in Echtzeit im Internet und zeigt dir immer die Quellen.
Wenn du aktuelle Informationen brauchst, Fakten prüfen willst oder Quellen benötigst, ist Perplexity dein Tool.
Am besten für:
| Situation | ChatGPT | Claude | Perplexity |
|---|---|---|---|
| E-Mail schreiben | ✓ Stark | ✓ Stark | – Nicht ideal |
| Aktuelle News checken | – Veraltet | – Veraltet | ✓ Perfekt |
| Langes Dokument verstehen | ○ Gut | ✓ Am besten | – Nicht ideal |
| Ideen brainstormen | ✓ Am besten | ○ Gut | – Nicht ideal |
| Fakten prüfen | ⚠️ Vorsicht | ⚠️ Vorsicht | ✓ Mit Quellen |
| Meeting zusammenfassen | ✓ Stark | ✓ Stark | – Nicht ideal |
| Komplexe Entscheidung | ○ Gut | ✓ Am besten | ○ Mit Quellen |
| Produkt recherchieren | ⚠️ Veraltet | ⚠️ Veraltet | ✓ Aktuell |
Wichtiger Hinweis: Alle drei Tools können Fehler machen und Dinge erfinden – besonders bei Fakten und Zahlen. Bei wichtigen Entscheidungen immer die Quellen prüfen. Perplexity zeigt dir zumindest woher die Infos kommen.
PHASE 3 · Entwickeln
Probiere alle drei heute aus
Der beste Weg um ein Gefühl für die Unterschiede zu bekommen – stelle allen drei dieselbe Frage und vergleiche die Antworten. Zum Beispiel:
Deine erste Aufgabe: Öffne alle drei Tools und tippe dieselbe Frage ein – zum Beispiel: “Was sind die Vorteile von Homeoffice für Eltern?” Schau wie unterschiedlich die Antworten sind. Du wirst sofort ein Gefühl bekommen welches Tool dir persönlich am meisten liegt.
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